Blüte

Kategorie: Anbau · Niveau: Einsteiger

Cannabisblüten sind die getrockneten und fermentierten Blütenstände der weiblichen Cannabispflanze, die meistverkaufte Form von Cannabis in Apotheken und regulierten Geschäften.

Cannabisblüten sind die getrockneten und fermentierten Blütenstände der weiblichen Pflanze, die Form, an die die meisten bei Cannabis denken, und in Apotheken wie in regulierten Märkten die größte Kategorie. Eine Blüte ist eine Ansammlung kleiner Einzelblüten: Kelche, die haarartigen Stempel, die Pollen auffangen, und die kleinen Zuckerblätter darum, alles überzogen mit Trichomen, den winzigen Harzdrüsen, in denen fast alle Cannabinoide und Terpene sitzen. Unbestäubte weibliche Pflanzen liefern samenlose Blüten, Sinsemilla genannt.

Von der Pflanze ins Glas: Nach der Ernte werden die Zweige langsam getrocknet, meist ein bis zwei Wochen bei etwa 60 Prozent Luftfeuchtigkeit und kühler Raumtemperatur, dann von Hand oder maschinell getrimmt. Anschließend reifen die Blüten zwei bis acht Wochen in geschlossenen Gefäßen (Curing), die anfangs regelmäßig geöffnet werden, damit sich die Feuchtigkeit ausgleicht und der grasige Chlorophyllgeschmack verschwindet. Gute Trocknung und Fermentation schützen die Terpene und verhindern Schimmel; zu schnell getrocknete Blüten riechen nach Heu und brennen schlecht.

Das Etikett lesen: In Blüten liegt THC fast vollständig als THCA vor, das erst beim Erhitzen zu THC wird, deshalb wird Gesamt THC angegeben, berechnet als THC plus THCA mal 0,877. Wichtig sind Ernte oder Abpackdatum, Hersteller und Laborwerte zu Wirkstoff, Mikroben, Pestiziden und Schwermetallen. Aroma, intakte Trichome und eine leicht federnde Struktur sagen mehr über Qualität als Farbe allein. Lagern sollte man Blüten luftdicht, dunkel und kühl, denn Licht, Wärme und Luft wandeln THC langsam in das schwächer wirksame CBN um.

Auch bekannt als

Cannabisblüten, Buds, Gras

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